Atelierbesuch© Brigitte Laws

Atelierbesuch bei Viorel Chirea

Liebe Freunde und Freundinnen des Ludwig Forums!

Es ist mal wieder so weit, wir können einen Atelierbesuch starten und zwar bei dem Künstler Viorel Chirea.

Der Künstler ist in Rumänien geboren. Er besuchte von 1975-1979 ein Kunstgymnasium in Bukarest und studierte von 1981-1985 an der Kunstakademie in Bukarest.

Seit 1998 ist er selbständiger Künstler in Aachen und wurde in der Folgezeit mit zahlreichen Preisen ausgezeichntet, z.B. dem Kunstpreis für Malerei, Cite Internationale des Arts, Paris.

Er stellte u.a. zum Beispiel bei der großen Kunstausstellung NRW im Kunstpalast Düsseldorf aus.

Ich versuche, über Arbeiten, die ich u.a. in seinem Atelier gesehen habe, kurz etwas zu schreiben:

In seinen meist querformatigen Bildern spielt er mit elementaren Themen. Er trifft eine bewußte Wahl von Alltagsszenen und bietet damit einen vertrauten Ausgangspunkt für die Betrachtung.

Autobahnlandschaften im Niemandsland mit Bekanntem wie Wald, Feld, Industrie, Schildern. Es ergeben sich Momentaufnahmen im Vorbeifahren.

In malerischer Präzision geht Viorel Chirea mit Lichtverhältnissen um,

Lassen Sie sich überraschen und überzeugen sich selbst.

Ich freue mich, wenn Sie teilnehmen.

Anmeldungen wie immer   n u r    an mich !!!

    brigitte.laws@t-online.de

Treffpunkt am 24.05. um 18.00 Uhr    Ottostraße 88/90

Am Adalbertsteinweg ist ein Parkhaus, in der Ottostr. hat man wohl keine Chance.

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Laws



Liebe Freunde und Freundinnen des Ludwig Forum!

Da nicht alle Interessierten an dem Atelierbesuch am 24.05.2022 teilnehmen konnten, hat der Künstler Viorel Chirea uns einen zweiten Termin eingeräumt. Wenn Sie also am 1. Juni ins Atelier  – Ottostr. 88/90, 18.00 Uhr – mitkommen möchten, melden Sie sich gerne bei  Brigitte Laws  an.

brigitte.laws@t-online.de

 

 

Besuch Leopold Hoesch Museum Düren

Besuch Leopold Hoesch Museum Düren

Liebe Junge Freunde und Junggebliebene,

 

herzlich laden wir Sie zu einem Ausflug ein. Wir besuchen ein Juwel unserer rheinischen Museumslandschaft: das Leopold-Hoesch-Museum in Düren. Anja Dorn, die Leiterin des Museums, wird uns durch ihr Haus führen. Dort wird eine Sonderausstellung anlässlich des 80. Geburtstags des 1941 in Langerwehe geborenen Künstlers Walter Dohmen gezeigt. International bekannt wurde Dohmen durch seinen experimentellen Umgang mit den grafischen Künsten.

 

Das Leopold-Hoesch-Museum umfasst bedeutende Werke der klassischen Moderne, insbesondere des deutschen Expressionismus sowie der Konkreten Kunst. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 2007 bis 2009 saniert und erhielt einen Erweiterungsbau des renommierten Architekten Peter Kulka. Der neue Anbau wurde 2010 eröffnet. Er stellt durch seine Schlichtheit und klaren Linien einen starken Kontrast zum neobarocken Altbau dar. Das Museumscafé, ein ganz besonderes Ambiente, hat der Künstler Claus Föttinger eigens für das Museum gestaltet.

 

Treffpunkt: Samstag, 27. November 2021 um 14:00 Uhr
Eingangsbereich Leopold-Hoesch-Museum
Hoeschplatz 1, 52349 Düren
Individuelle Anreise (PKW-Fahrgemeinschaften bevorzugt).

 

Die Führung wird voraussichtlich 90 Minuten dauern. Danach gibt es die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen.

 

Den Eintritt ins Museum, die Führung, den Kaffee und Kuchen spendiert den Jungen Freunden der Verein.

 

Der Gruppeneintritt ab 10 Personen beträgt 4,00 € pro Person.

 

Um möglichst verbindliche Zusage bis zum 22. November 2021 wird gebeten, um ein Gruppenticket lösen und eine Reservierung im Museumscafé vornehmen zu können.

 

Mit besten Grüßen,
für den Vorstand Iva Haendly und Peter Grube

Dan Perjovschi

DAN PERJOVSCHI

Führung durch die Ausstellung im Ludwig Forum Aachen

Die Ausstellung Drawing the World im Ludwig Forum Aachen zeigt repräsentativ seine nunmehr 35 Jahre währende Schaffenszeit. Darunter seltene, sehr frühe Arbeiten, wie Urzeala von 1986/1988 sowie kleine Fotosequenzen seiner performativen Aktionen in Oradea, wo er zwischen 1985 und 1990 lebte.

Weiterhin zeigt die Ausstellung Ausgaben der Wochenzeitung Revista 22 mit Perjovschis tagesaktuellen Zeichnungen aus dem Zentrum für Künstlerpublikationen im Weserburg Museum sowie die Schlüsselwerke, Antropothek (1992), Chalk Reality (2010-2011) und die neueste Serie zur Corona-Pandemie Virus Diary (2020). Das Highlight der Ausstellung ist eine neue Wandarbeit sein, die der Künstler im März vor Ort ausgeführt hat.

 

Für die Mitglieder der Freunde des Ludwig Forums Aachen werden Ausstellungsführungen organisiert.

Leihgabe einer Freundin des Ludwig Forums

Führung graphisches Kabinett

Führung graphisches Kabinett

„The Uncanny on Paper. Die Faszination des Unheimlichen“ am 4. November 2021 um 18:00 Uhr im Grafikkabinett des Ludwig Forums

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

 

die Kuratorin Nora Riediger lädt uns zu einer Führung durch ihre kleine, aber feine Ausstellung
herzlich ein.

 

Dabei geht es nicht um Werke, die es ausdrücklich auf eine gruselige Wirkung anlegen.
Vielmehr soll anlässlich des neu eingerichteten Grafischen Kabinetts des Ludwig Forums ein
Raum zur Selbsterfahrung angeboten werden: Unter welchen Voraussetzungen, durch
welche Motive machen Kunstwerke auf uns den Eindruck des Unheimlichen? Und warum?
Gerade jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden und man beginnt, sich nach heimeliger
Geborgenheit zu sehnen, bietet es sich an, der Lust am wohliger Schauer zu frönen.

 

Die Ausstellung zeigt 16 Grafiken aus der Sammlung Ludwig. Die Führung bietet die
Gelegenheit an, das neue Grafikkabinett, das von den Freunden des Ludwig Forums aus
einem Vermächtnis finanziert wurde, zu besuchen. Wir freuen uns auf Sie!

 

Beste Grüße,
Ihre Iva Haendly

 

P.S. Bitte beachten Sie, dass es coronabedingt einer Anmeldung möglichst bis zum
02.11.2021 bedarf. Entsprechend der derzeit geltenden 3-G-Regel bitten wir Sie Ihre
Nachweise und Masken mitzubringen.

Neue Direktorin Ludwig Forum

Neue Direktorin Ludwig Forum - Eva Birkenstock

Die neue Direktorin Eva Birkenstock ist in ihrer neuen Wirkungsstätte angekommen. Ihr Programm soll geprägt sein von wichtigen Themen für die sie das Ludwig Forum als Marktplatz gestalten will. Dabei werden nicht nur Kunst und Kultur, sondern auch Themen der Politik und Gesellschaft eine Rolle spielen. Das renovierte Space wird hier bereit sehr wichtig sein. Sie verspricht sich einen konstruktiven Dialog zwischen den verschiedenen Ausdrucksformen. Das LUFO soll Handlings und Denkräume ermöglichen. Hierzu sieht sie viele thematische Anknüpfungspunkte an die RWTH. Verknüpfen möchte sie sich mit Kulturorten des Rheinlandes sowie in Belgien und in den Niederlanden. Handlungsbedarf sieht sie im Eingang und Gastronomiebereich.

 

Der Freundeskreis begrüßt diese Schwerpunktsetzung ausdrücklich und bietet Frau Birkenstock nach Kräften seine Mithilfe an.

Neue Vorständin Ludwig StiftungCopyright: Peter und Irene Ludwig Stiftung, Aachen, Foto: Frank Schoepgens, Köln

Neue Vorständin Ludwig Stiftung - Carla Cugini

Carla Cugini ist seit September 2021 geschäftsführende Vorständin in der Ludwig Stiftung. Sie genießt die Räumlichkeiten des Wohnhauses Ludwig. Die gebürtige Schweizerin lebt mit ihrer Familie in Köln und ist dem Werk von Peter und Irene Ludwig seit langem verbunden. Für sie sind die unterschiedlichen Kontexte der Sammlung sehr interessant. Ausgangspunkt für das Kennenlernen von Kunst ist die kulturelle Haltung aus der sich verschiedene Formen des Dialoges entwickeln können, so Cugini. Nach der Corona bedingten Delle wird die Provenienz Forschung eine besondere Rolle spielen. Hierzu ist das Dokumentenarchiv von großer Bedeutung, die Arbeit hieran befindet sich allerdings erst in den Anfängen. Ihre Aufgabe wird es sein, die Sammlung Ludwig ins 21. Jahrhundert fortzuschreiben und am Puls der Zeit zu bleiben. Hierfür wird die 25-jährige Bestehen Feier der Stiftung im Jahr 2023 ein willkommener Anlass sein.



Copyright: Peter und Irene Ludwig Stiftung, Aachen, Foto: Frank Schoepgens, Köln
Copyright: Peter und Irene Ludwig Stiftung, Aachen, Foto: Frank Schoepgens, Köln
50 JAHRE NEUE GALERIE UND LUDWIG FORUM
kunstabc-Kopie

50 jahre Neue Galerie und Ludwig Forum

Das Jubiläumsprojekt Kunst ABC ist erschienen!

Wolfgang Becker

Kunst ABC – Kunst neu denken nach 1968

106 Seiten 22 x 14 cm 

Wienand Verlag April 2021   €25.00

 

Dieses Buch vereint 61 bebilderten Artikel von A bis Z – von Abstrakter Expressionismus bis zu Zimmerschmuck und Zufall – ein kleines Wörterbuch zur Kunst des 20. Jahrhunderts. Es waren ursprünglich 173 Artikel, die der Autor von 1973 -1977 jeden Samstag in der Aachener Volkszeitung veröffentlicht hat. Er hatte 1970 die Neue Galerie-Sammlung Ludwig in Aachen eröffnet und war mit dem Kulturredakteur der Zeitung Wolfgang Richter der Meinung, dass den Lesern die nötigen Kenntnisse über moderne Kunst fehlten, die nötig sind, um den Aufbruch der Künste nach 1968 zu verstehen. 

 

Die Notwendigkeit besteht weiterhin. So ist dieses Buch das Dokument eines historischen Abenteuers und ein Nachschlagewerk zur modernen Kunst zugleich. Der Leser wird über Stichworte wie Pop New York und Cobra weniger staunen als über do it yourself und  Zufall, und wird sich wundern, 3 Artikel über Malen und Sigmund Freud zu finden. Das Buch soll zeigen: der Horizont der Kunst ist seit 1968 weit geöffnet.

 

Nachdem die Stadt Aachen auf Initiative von Peter und Irene Ludwig 1970 die Neue Galerie gegründet hat und 1971 der Verein der FREUNDE entstand, war auch die Aachener Volkszeitung mit ihrem Kulturredakteur Wolfgang Richter bereit etwas zu tun: „Es war nötig, das Aachener Publikum mit der Kunst der Moderne bekannt zu machen“ (Zitat). 

In vier Jahren publizierte die Zeitung jede Woche einen Artikel des Leiters der Neuen Galerie Wolfgang Becker mit der Abbildung eines Kunstwerks – 173 Texte. Prof. Becker hat einige von ihnen 2019-20, nachdem die Sammlung wieder aufgetaucht war, auf Facebook, in WordPress und Linkedin veröffentlicht. Er freut uns, mit diesem ungewöhnlichen, einmaligen Beitrag zur Museumspädagogik der siebziger Jahre jetzt, 50 Jahre später, diese kleine Festschrift herauszugeben.

 

Der Wienand Verlag in Köln, mit dem das Ludwig Forum häufig zusammengearbeitet hat, nahm die Anregung gern auf und hat ein Angebot gemacht, das Buch in sein Verlagsprogramm aufzunehmen. Die Ludwig Stiftung hat sich mit 6.250,00 € zur Hälfte an den veranschlagten Kosten beteiligt. Der Verein der Freunde des Ludwig Forums konnte hiermit die Publikation als Herausgeber in Auftrag geben.

 

2020, zum 50-jährigen Jubiläum der Neuen Galerie und des Ludwig Forums sowie zum 50-jährigen Jubiläum der Freunde des Ludwig Forums 2021 erscheint nun das Buch Kunst ABC. Die finanzielle Situation des Vereins ließ zur Zeit keine Ausgaben für Projekte dieser Größenordnung zu, und dennoch hat dieses kunstwissenschaftliche Vorhaben gerade jetzt eine besondere Bedeutung und wir freuen uns sehr über die rege Unterstützung der Freunde, die dieses Projekt möglich gemacht haben.

Gemeinsam da durch!
header-gemeinsamdadurch

Gemeinsam da durch

Vereinsunterstützung in der Krise durch die Sparkasse

Die Sparkasse Aachen unterstützte unseren Verein im Jahre 2020 mit einer Spende von 2500 €. Diese Spende erfolgte im Zuge der Vereinsförderung der Sparkasse, die im Corona Jahr unter dem Motto „gemeinsam da durch“ stand.


Damit leistet die Sparkasse Aachen einen wichtigen und großen Beitrag zur Fortführung unserer Vereinsaktivitäten in diesem schwierigen Jahr. Für diese Unterstützung sei der Sparkasse Aachen herzlich gedankt.

Frischer Start in 2021
frischerstart

Frischer Start in 2021

Brief an die Freunde zum Neujahr 2021

Liebe Freunde und Freundinnen des Ludwig Forums,

 

in dem turbulenten und bewegenden Jahr 2020 haben wir coronabedingt zahlreiche Einschränkungen in Kauf nehmen müssen. Die zweite Welle der Pandemie hat die Durchführung unserer Mitgliederversammlung, die ursprünglich Anfang Dezember geplant war, unmöglich gemacht. Aufgrund der steigenden Fallzahlen und der Empfehlung des Gesundheitsministeriums größere Versammlungen nicht abzuhalten, haben wir uns entschlossen, die anstehende Mitgliederversammlung als Präsenzveranstaltung im Interesse unserer aller Gesundheit im Jahr 2021 nachzuholen.

 

Nach den neuen Regelungen, die der Gesetzgeber zur Abmilderung der Corona- Pandemie erlassen hat, ist es Vereinen nunmehr möglich, Beschlussfassungen, die der persönlichen Abstimmung in der Mitgliederversammlung vorbehalten sind, im Umlaufverfahren durchzuführen. Dies ist auch dann möglich, wenn das in der Vereinsatzung so nicht vorgesehen ist.

 

Mit diesem Schreiben erhalten Sie die sonst in der Mitgliederversammlung vorgetragene Berichterstattung der Kassenprüfer. Am 09.12.2020 haben die Kassenprüferinnen Monika Malmendier und Doris Virnich im Ludwig Forum die Rechnungsprüfung für das abgelaufene Jahr 2019 durchgeführt. Anwesend waren auch Marlies Niermann (Vereinsbuchhaltung und Mitgliederverwaltung) und Sylvia Stille (Steuerberatung, Kanzlei Dr. Neumann, Schmeer und Partner). Den Prüfern danken wir für ihre verantwortungsvolle Arbeit. Die erforderlichen Informationen wurden durch den Vorstand erteilt.

 

Die Finanzlage war 2019 trotz Corona einigermaßen stabil. Für den Verlust durch die ausgefallenen Kunstreisen, die zum regelmäßigen finanziellen Gewinn jedes Jahr beigetragen haben, ist die Sparkasse Aachen dankenswerterweise eingesprungen. Eine großzügige Spende der Sparkasse im Rahmen der Förderrichtlinie „Gemeinsam dadurch“ in Höhe von 2.500,00 € wird vor allem für das Forschungsprojekt „Plattform Aachen“ verwendet.

 

Ein großer Erfolg war die Spendenaktion im Zusammenhang mit der Herausgabe der Publikation von Prof. Wolfgang Becker mit dem Titel „Kunst ABC“, die als Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum der LUFO-Freunde im Kunstverlag Wienand Anfang dieses Jahres verlegt wird. Einen Druckkostenzuschuß leistet zu 50 % die Ludwig Stiftung. Ihr und den Sponsoren aus dem Kreis der Vereins- und Künstlerfreunde, die sich finanziell an den Druck- und Bildverwendungskosten finanziell beteiligen, gebührt ein herzlicher Dank für ihre Großzügigkeit.

Zum Dialog mit dem Thema Kunst und Kultur in Aachen mit den OB-Kandidaten*innen anlässlich der Kommunalwahl 2020 haben wir am 31. August ins Hörsaalzentrum C.A.R.L. der RWTH eingeladen. Als Moderatoren konnten wir Dr. Brigitte Franzen und Prof. Dr. Alexander Markschies gewinnen. Wir danken ihnen für die Moderation und dem Rektor der RWTH Prof. Dr. Ulrich Rüdiger für die Bereitstellung des Hörsaals.

 

Am 17. September lud unsere kommissarische LUFO-Direktorin Myriam Kroll zu einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung „Blumensprengung“, einer Sonderschau zum 50-jährigen Bestehen des Ludwig Forums. Aufgrund der Coronaschutzverordnungen durften nur zehn Personen teilnehmen. Wir danken Myriam Kroll für ihre Einladung.

 

Die Talkrunde mit Dr. Brigitte Franzen, Janneke de Vries und Susanne Titz zum Thema „Wer lenkt die Museen? Frauen in Führungspositionen von Museen, Stiftungen und in der Politik“, moderierte am 3. September Leonie Pfennig, Redakteurin des Monopol- Magazins. Der Veranstaltung folgte eine lebhafte Diskussion.

Das Gespräch, das am 10. September Dr. Annette Lagler mit der renommierten Kölner Künstlerin Heike Weber geführt hat, die durch ihre faszinierenden großflächigen Raumzeichnungen weltweit bekannt ist, hat viele Besucher ins Ludwig Forum gelockt.

Und am 7. Oktober, kurz vor dem Lockdown, besuchten wir das Atelier des Künstlers Oliver Czarnetta. Seine facettenreiche Serie von Köpfen (Skulpturen aus Harz), deren Faszination vor allem in ihrer Transparenz liegt, hat uns beeindruckt. Brigitte Laws danken wir für die Organisation des Atelierbesuchs.

Die neue Webseite befindet sich in Bearbeitung. Prof. Dr. Michael Müller-Vorbrüggen und Marlies Hentrup-Fuhrmann haben wichtige Informationen und Daten zusammengetragen. Sie haben sich bereit erklärt, die Webseite zu betreuen und auf dem neuesten Stand zu halten. Dafür sind wir sehr dankbar.

Dass sich die Kunstreisen bei den LUFO Freunden nach wie vor enormer Beliebtheit erfreuen, beweisen die zahlreichen lobenden Mails. Sie machen auch deutlich, wie sehr die gemeinsamen Kunsttouren vermisst werden. Wir hoffen, dass die für 2020 geplanten Exkursionen nach Schottland (Glasgow, Dundee, Edinburgh), Wolfsburg/Berlin, Paris (Christo) und der obligatorische Besuch der Ruhrtriennale in diesem, spätestens im nächsten Jahr nachgeholt werden können.

 

Die vor mehr als vier Jahren initiierte Ausstellung von unserem Kunstpreisträger Walid Raad unter dem Titel „Walid Raad. I long to meet the masses once again“ in der Kunst- Station Sankt Peter in Köln fällt nun in die Zeit der zweiten Corona-Welle.

 

Wir freuen uns, dass sie trotz der widrigen Umstände installiert werden konnte und zu den Öffnungszeiten der Kunst-Station (Mi-So 12-18 Uhr) zu sehen ist. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus konnte die Ausstellung nicht mit einer feierlichen Eröffnung begonnen werden. Bei dem Vortrag von Johan Holten, Direktor der Kunsthalle Mannheim und Laudator unserer Kunstpreisverleihung, konnte man am 4. Dezember per Zoom-Link dabei sein. Die Finissage findet am 7. Februar statt.

Dem geschäftsführenden Vorstand, Prof. Dr. Alexander Markschies, Dr. Christine Rüdiger, Hans-Peter Quadflieg, Inge Höhler, Brigitte Laws und Myriam Kroll, sei herzlich gedankt für Ihr Engagement für den Verein, ebenso dem Beirat, ganz besonders Dr. Jürgen Linden für seine Rechtsberatung und Wahlleitung, und Prof. Dr. Max Kerner für seine Bereitschaft im Ludwig Forum Fachvorträge zu halten. Ein Dank gebührt auch Marlies Niermann für ihre sorgfältige, professionelle Buchhaltung und Mitgliederverwaltung. Die Mitglieder, deren E-Mail-Adressen noch nicht vorliegen, werden gebeten diese auf die o.a. E-Mail-Adresse mitzuteilen, um ihre Erreichbarkeit zu gewährleisten.

 

Wir hoffen alle, dass wir gemeinsam die herausfordernde Situation gut meistern, gesund bleiben und uns bald wieder aktiv und vor allem live im neuen Jahr treffen werden.

 

Für den Vorstand

Iva Haendly, Vorsitzende

TROTZ DER KRISE

Trotz der krise

Corona - „konzentriert, fokussiert und unaufgeregt arbeitet täglich der Krisenstab“. 

Es gilt, alle notwendigen Maßnahmen zu koordinieren. Überall ist das kulturelle Leben weitgehend reduziert. Die Museen, Kunsthallen, Kunstvereine, Theater und Konzerthallen sind geschlossen, unser Ludwig Forum bildet keine Ausnahme. Wie lange dieser Ausnahmezustand dauern wird, kann noch keiner sagen. Wir hoffen, dass es Ihnen in diesen schwierigen Zeiten trotz der aktuellen Krise dennoch gut geht. 


Leider müssen wir Corona-bedingt unsere Aktivitäten auf späteren Zeitpunkt verschieben oder absagen. Unsere Begegnungen bei Veranstaltungen und Ausstellungseröffnungen fehlen uns. Betroffen sind vor allem unsere Kunst- und Architekturexkursionen. Die Reise nach Wolfsburg und Berlin haben wir leider stornieren müssen. Die Ruhrtriennale, an der wir in dieser Saison zweimal teilnehmen möchten, bemüht sich ihre Intendantin Stefanie Carp plangemäß (14.08.-20.09.) stattfinden zu lassen. Mit Sicherheit kann sie es aber nicht versprechen. 


Gebucht haben wir Christoph Marthalers Musiktheater-Kreation „Die Verschollenen (für großes Orchester)“ von Skryabin / Bartók / Kafka und „Waiting for the Sibyl“ with „The Moment Has Gone“ von William Kentridge, dessen Gesamtkunstwerk „The Head & the Road“ das Publikum der Ruhrtriennale 2018 überwältigte. Die Schottland Reise ist noch nicht storniert. Ob sie zu dem vorgesehenen Termin stattfindet, können wir zur Zeit noch nicht sagen. Ob Christo den Triumphbogen wie geplant verhüllen wird und wir unsere Parisreise antreten, können wir ebenfalls noch nicht bestätigen. 


Trotz der Einschränkungen unserer Aktivitäten haben wir die Eintragung ins Vereinsregister durch das Notariat Dr. Föhrl & Dr. Winnen veranlasst, den Entwurf der neuen Website von der Fa. „Wesentlich“ überarbeiten lassen und werden ihn gerne so bald wie möglich dem Vorstand vorstellen. 


Dr. Jürgen Linden hat die Satzung des Vereins dankenswerterweise neu formuliert und seinen Entwurf Andreas Schmeer zur Begutachtung vorgelegt. 500 Werbekarten WE WANT YOU haben wir nachdrucken lassen. Sogar vier neue Mitgliedschaften haben wir gewonnen. Der Vorstand bedankt sich für Ihre weitere Unterstützung. Mit unserem Kunstpreisträger Walid Raad stehen wir im Kontakt. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, wenn wir Ihnen zur Zeit keine konkreteren Informationen liefern können. Nun hoffen wir, dass das Ludwig Forum bald unter neuer Leitung in eine erfolgreiche Zukunft geführt wird. Ihnen und Ihren Familien wünschen wir alles erdenklich Gute.


Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!